Über 100 Düsseldorfer Schulen mit Telekom-Glasfaser fit für die Zukunft
Digitales Lernen braucht eine stabile Basis: eine schnelle, sichere und leistungsfähige Internetanbindung. In Düsseldorf ist diese Grundlage nun geschaffen. Im Rahmen eines gemeinsamen Projektes der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Telekom wurden über 100 städtische Schulen mit moderner Glasfasertechnologie ausgestattet. Damit sind die Bildungseinrichtungen optimal für die digitalen Herausforderungen der kommenden Jahre gerüstet.
Die Landeshauptstadt Düsseldorf investiert bereits seit Jahren konsequent in die Modernisierung ihrer Bildungslandschaft. Zuletzt hat sie 2025 ihre Digitalisierungsstrategie fortgeschrieben und darin den Rahmen sowie die notwendigen Ressourcen für die kommenden fünf Jahre definiert. Die flächendeckende Glasfaseranbindung der Schulen wurde dabei als Schlüsselmaßnahme festgelegt. Das Projekt bildet die leistungsfähige Basis für alle weiteren Schritte der digitalen Transformation – von WLAN in allen Klassenräumen über Lernplattformen bis zu Geräteflotten für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler.
„Für uns war entscheidend, dass wir eine Infrastruktur erhalten, die auch in Zukunft mit den Anforderungen wächst – von Cloud-Anwendungen bis hin zu hybridem Unterricht“, erklärt Burkhard Hintzsche, Stadtdirektor der Landeshauptstadt Düsseldorf.
Die Telekom setzte das Vorhaben der Stadt innerhalb von zwei Jahren um: von der Planung über die Tiefbauarbeiten bis zur finalen Inbetriebnahme. Die neuen Glasfaseranschlüsse ermöglichen nun Übertragungsraten von 1 Gigabit pro Sekunde oder mehr. Verknüpft sind die Anschlüsse mit einem zentralen Netzmanagement, das Sicherheit, Stabilität und Skalierbarkeit gewährleistet. Zugleich wurde auf nachhaltige Bauverfahren geachtet, beispielsweise durch den Einsatz moderner Microtrenching-Techniken und wiederverwendbarer Leitungskanäle.
„Digitale Teilhabe beginnt mit der richtigen Verbindung.“
Rainer Treis, Leiter Telekom Vertrieb kommunal für Nordrhein-Westfalen
„Unser Ziel war es, den Schulträger in jeder Phase zu entlasten – von der Genehmigung bis zur Netzfreischaltung“, sagt Ulf Jasser, Programm-Manager Glasfaser-Ausbau öffentliche Hand bei der Telekom. „Die Erfahrung aus zahlreichen Bildungsprojekten in ganz Deutschland hat uns gezeigt, wie wichtig klare Abläufe und ein verlässlicher Zeitplan sind, damit der Unterricht reibungslos weiterlaufen kann.“
Von der neuen Infrastruktur profitieren täglich rund 60.000 Schülerinnen und Schüler sowie etwa 6.000 Lehrkräfte. Sie können nun digitale Lernplattformen in Echtzeit nutzen, Videokonferenzen ohne Verzögerung durchführen und große Datenmengen - etwa für Robotik-, Design- oder Medienprojekte - problemlos verarbeiten. Auch die Schulleitungen und IT-Administratoren erleben eine deutliche Vereinfachung: Durch die zentrale Steuerung und die hohe Netzsicherheit wird der technische Aufwand reduziert, der bislang häufig wertvolle Zeit in Anspruch nahm.

Düsseldorf investiert bereits seit Jahren konsequent in die Modernisierung ihrer Bildungslandschaft.
Das Glasfaserprojekt ist Teil der Düsseldorfer Digitalisierungsstrategie, die Bildungs- und Verwaltungsinfrastrukturen systematisch modernisiert. Mit der Anbindung der Schulen an das Telekom-Glasfasernetz wurde nun ein entscheidender Meilenstein erreicht – und zugleich ein Vorzeigebeispiel für gelungene Zusammenarbeit zwischen Kommune und Wirtschaft.
„Digitale Teilhabe beginnt mit der richtigen Verbindung“, betont Rainer Treis, Leiter Telekom Vertrieb kommunal für Nordrhein-Westfalen. „Mit dem Glasfasernetz schaffen wir in Düsseldorf die Basis für zukunftsfähige Bildung – leistungsstark, sicher und nachhaltig.“
So wird aus einem technischen Projekt ein gesellschaftlicher Fortschritt: starke Verbindungen, die junge Menschen in ihrer digitalen Lernwelt unterstützen und Düsseldorf als Bildungsstandort langfristig stärken.


