transcribbyAI revolutioniert Kommunikation in Düsseldorfer Schule.
Wenn die Lehrkräfte Nadine Wabel und Sascha Karpati am Morgen in ihre achte und fünfte Klasse treten, starten sie nicht nur den Unterricht – sie aktivieren auch transcribbyAI. Neben der Smartboard-Projektion läuft die Anwendung auf einem kleinen Tablet mit: leise, zuverlässig und mit erstaunlicher Präzision. „Vor kurzem hätte ich nicht gedacht, dass ich so einfach mit allen Schülern unserer Klasse gleichzeitig kommunizieren kann – egal, welche Sprache sie sprechen“, sagt Wabel und lächelt.
Die St. Benedikt Schule in Düsseldorf ist eine Schule in Nordrhein-Westfalen, die transcribbyAI seit Januar 2026 im Rahmen eines Pilotprojekts einsetzt. Entwickelt wurde das KI-gestützte Tool eigens, um Sprachbarrieren im Messekontext zu überwinden. Damals transkribierte es gesprochene Sprache in Echtzeit, übersetzte sie direkt schriftlich in über 70 Sprachen und zeigte den Text und die Übersetzung auf dem Bildschirm an. Doch diese Lösung war für den Kontext einer Hauptschule zunächst ungeeignet. Gemeinsam mit Jonas Hellweg (Head of Enterprise Video, Deutsche Telekom MMS GmbH) suchten Wabel und Karpati nach Lösungen, um das KI-Tool im schulischen Rahmen zu optimieren. Es entstand eine wirksame Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft durch das Bitkom-Netzwerk. „Nachdem wir bereits in der Industrie und auf Events gezeigt haben, wie Technik Sprachbarrieren einreißt, wollen wir diese Chance nun in die Schulen bringen. Unsere Vision ist ein Alltag, in dem Lehrkräfte, Eltern und Schüler sich ohne Hürden verstehen und jeder – unabhängig von der Herkunftssprache – voll am Unterricht teilhaben kann“, so Jonas Hellweg.

Die Lehrpersonen überwinden dank KI Sprachbarrieren an ihrer Schule.
Das dramatische Problem, vor dem die meisten deutschen Schulen stehen: Laut Schulleistungsstudien wie PISA und IGLU werden die Leseleistungen immer schlechter, das heißt, Lesekompetenz fehlt, um Aufgaben zu verstehen und zu bearbeiten. Wie sollte also transcribbyAI hier helfen? transcribbyAI verfügt über die Möglichkeit den gesprochenen Text des Sprechers direkt und nur mit kleinem zeitlichem Verzug in alle verfügbaren Zielsprachen per Sprachausgabe auf die Kopfhörer zu übersetzen und zusätzlich simultan in Schriftform anzeigen zu lassen. Gesprochene Sprache und Schriftsprache werden dem Schüler somit nahegebracht und Hürden beim Verstehen direkt überwunden. Die Lehrperson wird somit durch KI befähigt, gleichzeitig in allen Sprachen der Lernenden zu sprechen – ein technischer Meilenstein, den kein Mensch so allein leisten kann und der wieder einmal zeigt, wie Technik dem Menschen sinnvoll dient, um Bildungsbenachteiligung abzubauen. Die Lösung ermöglicht echte Teilhabe.
„Wenn ich etwas erkläre, erscheint es bei den Eltern sofort in ihrer Sprache.“
Sascha Karpati, Mitglied des Kriseninterventionsteams
Gerade in Schulen mit hohem Anteil internationaler Familien ist das ein Durchbruch. Bisher stießen Lehrkräfte und Eltern immer wieder an sprachliche Grenzen – vor allem bei Elterngesprächen, Informationsabenden oder spontaner Kommunikation im Schulflur. Zusätzlich wurden in Düsseldorf die Töpfe für Übersetzungsgelder gestrichen. Übersetzerinnen und Übersetzer beziehungsweise Dolmetscherinnen und Dolmetscher sind somit nicht verfügbar und digitale Übersetzungslösungen arbeiteten unzuverlässig oder verzögert. Bei transcribbyAI besteht dagegen die Möglichkeit, mit einem Glossar und Wörterbuch den schulischen Wortschatz einzufügen.
„Beim Elternsprechtag spreche ich seitdem tatsächlich mit allen auf Augenhöhe“, erzählt Karpati „Wenn ich etwas erkläre, erscheint es bei den Eltern sofort in ihrer Sprache. Und wenn sie antworten, verstehe ich ebenso sofort, was sie meinen.“ Auch die Eltern seien begeistert – viele fühlten sich zum ersten Mal wirklich eingebunden. Technisch beeindruckt transcribbyAI durch Einfachheit, intuitive Bedienung und ein robustes Datenschutzkonzept. Alle Sprachdaten werden auf europäischen Servern verarbeitet und nicht persistent gespeichert. Für Nadine Wabel und Sascha Karpati hat sich bereits jetzt gezeigt: „transcribbyAI ist für uns kein Hilfsmittel mehr, sondern Teil meines Unterrichtsalltags. Es verändert nicht, wie wir lehren – sondern wie wir einander verstehen.“


